Welches Stativ für absolut saubere Schwenks

  • Das Ding hat einen Kugelkopf, der fürs Filmen nicht geeignet ist, da man damit weder vernünftig Schwenken noch Neigen kann.

    Ich kenne die Stative nicht, kann daher nichts dazu sagen. Solange die Beine verwindungssteif sind und wenig vibrieren, sollten sie fürs Filmen geeignet sein.

    Entscheidend wird für ein vernünftiges Schwenken aber der Stativkopf sein.

    Wenn es gut sein soll sollte man da keine Kompromisse machen.

    Ich mag da meine Manfrottoköpfe z.B. gar nicht mehr nutzen, seitdem ich einen Sachtler habe.

    Gruß


    Hans-Jürgen

  • Wen du wirklich sauber und zuverlässig schwenken willst, dann kann ich Hans-Jürgen nur beipflichten, das geht in der Praxis erst ab Sachtler & Co zuverlässig. Praxis meint auch den professionellen Einsatz, nicht ein paar mal im Vorgarten schwenken.


    Angesichts der Gewichts- und Preisklasse werden dir erst einmal die Augen tränen. Und, unbedingt vorher in einem Laden ausführlich testen. Die preiswerten kleinen ACE-Sachtler sind für mich schon grenzwertig.


    NACHTRAG: Du beginnst gerade. Ich würde mir ein Stativ leihen und in der Praxis testen, wie du damit klar kommst.


    Unbedingt mindesten zwei Tage ausführlich testen. Auch den schnellen Aufbau, Nivellierung, Umsetzung des Stativs, alle Arten von Schwenks (Losbrechmoment usw.) mit neuer Nivellierung üben, üben üben...


    Beste Grüße, Uli

  • Das Ding hat einen Kugelkopf, der fürs Filmen nicht geeignet ist, da man damit weder vernünftig Schwenken noch Neigen kann.

    Genau das wollte ich eben auch schreiben.

    kurt

    WIN-10/64 PRO, Mercalli, NeatVideo, NB ChromaKeyPro, Audacity, Adobe PS, Movavi VideoConverter

  • Es gibt günstige sowie stabile Theodolit-Stative dazu noch einen Präzisionsschwenkkopf aus der Messtechnik... :pfeifen:

    Beste Grüsse;
    Es kommt darauf an wie kreativ man mit der Kamera umgeht, nicht wie teuer sie ist...

  • Ein Kopf lässt sich nur richtig testen wenn die Kamera montiert ist. Also im Geschäft nur "leer" hin- und hergeschwenkt bringt gar nichts. Wie oben beschrieben ist der beste Test ein realer Drehtag. Bei Manfrotto gibt es eine gewisse Serienstreuung, Wie das bei anderen Firmen ist weiß ich nicht. Da es in Wien praktisch keine Sachtlerköpfe in Geschäften oder gar zum Testen gibt bin ich bei Manfrotto hängen geblieben. Die sind nicht perfekt aber im Drehalltag gar nicht so schlecht und sehr robust. Soll aber keine Werbung sein. Habe den 502er und den 504er. Eigentlich sind beide ganz gut nur die Balance könnte besser sein.

    vg Ian

  • Es gibt günstige sowie stabile Theodolit-Stative dazu noch einen Präzisionsschwenkkopf aus der Messtechnik...

    Die Stative sind extrem sperrig, unhandlich und auffällig, kommt vermutlich sehr gut bei Hochzeiten.:teufel:

    Die Präzisionsschwenkköpfe sind nicht fürs filmen gemacht und haben kein entsprechendes Anfahr- und Abstoppverhalten mit sauberer Bewegung.


    Man kommt aber auf Dauer mit Sicherheit nicht mit einem Stativ aus. ich habe z.B. für absolut saubere Schwenks ein schweres Gitzo, wenn ich ins Gelände gehe ein leichteres Gitzo und wenn ich weit gehe ein ganz leichtes Feisol.

    Die leichten stehen aber zum Beispiel bei Wind nicht mehr gut, da fangen auch die Carbonstative schnell an zu vibrieren, Alu kann man dann ganz vergessen.

    bei den Köpfen ist es ähnlich, je leichter und günstiger, desto schlechter sehen die Schwenks aus.

    Entweder kann man sie nicht gleichmäßig ziehen oder sie ziehen bei Anhalten wieder etwas zurück, was einfach blöd aussieht.

    Bei vielen Stativköpfen spielt das Alter auch eine große Rolle, sie werden dann zunehmend unbeweglicher, ganz besonders bei niedrigen Außentemperaturen.


    Es hängt aber alles von den eigenen Ansprüchen ab, wenn man aber richtig saubere Schwenks und Neigungen möchte, dann wird es kostspieliger.

    Da man aber die Vorteile guter Stative erst wirklich bemerkt, wenn man viel damit gearbeitet hat, glauben viele User anfangs auch mit günstigerem Equipment auszukommen, was dann häufig dazu führt, dass man zwei- oder mehrmals kauft.

    Gruß


    Hans-Jürgen

  • Hat jemand Erfahrung mit dem Stativ oder kennt jemand die Marke? Viel gibt es ja noch nicht darüber

    Nein kenn ich nicht. Aber ich würde (egal bei welcher marke) zum Filmen eines mit Kugelhalbschale anschaffen. Da kann man die Camera auch bei schrägem Untergrund usw. exakt im Wasser ausrichten und dann sauber nach allen Richtungen schwenken. Aufgesetzte Kugelköpfe sind m.M. nach dafür eher ein Komprmiss.

  • Man kommt aber auf Dauer mit Sicherheit nicht mit einem Stativ aus.

    Es gibt bei mir nur den einen Fall für den Tripod-Bedarf:

    Ansitz für Vogel- und Kleintierbeobacchtung in meinem Garten.


    Alles andere filme ich Freihand mit sehr guten Kamera Kamerastabilisatoren
    und guter Kameraführung mit Abstützung gegen den Körper.

    Beste Grüsse;
    Es kommt darauf an wie kreativ man mit der Kamera umgeht, nicht wie teuer sie ist...

  • Du hast gelesen wofür der TO ein Stativ braucht und warum er ein gutes haben möchte, also worum es hier eigentlich geht?

    Es geht also nicht darum, was du wie filmst.

    Gruß


    Hans-Jürgen

  • Hi,


    wichtig ist auch immer auf die max. mögliche Höhe zu achten.

    Für Deine Anforderung könnte sich evtl. ein Stativ anbieten, mit dem Du notfalls auch über die Köpfe filmen kannst. Diese sind allerdings dann wirklich schwer und sperrig.


    Ich habe recht gute Erfahrungen mit dem Mantona Dolomit 4000 gemacht, dass allerdings nur bis 170cm geht.



    Gruß

    Peter

  • Tripods werden heute nur noch wenig eingesetzt, im Eventbereich wie Hochzeit nur für eine weitere starre unbeaufsichtigte Kamera mit der Einstellung: Totale . Für Bühnen-Aufnahmen oder Tieraufnahmen mit sehr langen Brennweiten schon eher.


    Heute verwendet man eher einen Gimbal. Darüber würde ich eher nachdenken als über ein Tripod.


    Ich habe mal an _Brandon Lee (empfehle jedem, der ihn noch nicht kennt , ihn bzw. seine Filme sich auf youtube anzuschauen) die Frage nach der Verwendung eines Tripods gefragt. Seine Antwort war, er selber nur, wenn er sitzende Personen bei einem -Dialog und dergleichen filmt. Und er ist ein sehr talentierter Profi-Filmer


    Einem Amateurfilmer und Neuling hier ein Sachtler -Trümmer für eine Hybrid-Kamera zu empfehlen halte ich für so etwas von überzogen.

    Es gibt von Manfrotto ein leichtes und stabiles Tripod aus leichtem Aluminium mit sehr gutem Fluid-Kopf in Schale für knapp 400,00 €, das mehr als ausreichend ist, wenn es schon unbedingt ein Tripod sein soll.

    Aber wenn ich als one-man band eine Hochzeit filme, ist ein Tripod extrem hinderlich oder nur dann allenfalls nützlich, wenn ich nur aus großer Entfernung in der Kirche aus einer -Ecke heraus die Trauung filmen darf.


    Am richtigen Set mit fahrbaren Stativen zu arbeiten ist wieder eine ganz andere Nummer, aber dann befinden wir uns in der professionellen Spiel- und Werbefilm-Produktion im Studio.

    :computer::wallbash::thumbsup::stolz:

  • vivavista :"Einem Amateurfilmer und Neuling hier ein Sachtler -Trümmer für eine Hybrid-Kamera zu empfehlen halte ich für so etwas von daneben."


    Bevor du etwas "völlig daneben" findest, solltest du die Fragestellung und die ganze Antwort an ihn lesen.


    Seine Fragestellung lautet: "Welches Stativ für absolut saubere Schwenks?" bei Hochzeitsfilmen. Für "absolut saubere Schwenks" halte ich Stative ab Sachtler aufwärts für geeignet.


    Da ich den Eindruck habe, dass der Fragesteller nicht so viel Erfahrung hat, riet ich ihm: "Du beginnst gerade. Ich würde mir ein Stativ leihen und in der Praxis testen, wie du damit klar kommst."


    So kann er rausfinden, ob er bei Hochzeiten wirklich absolut saubere Schwenks braucht, oder was anderes.


    Dein Ton und deine Art der Antwort, steht völlig quer zu der Idee, dass man sich hier im positiven Sinne unterstützt.


    Beste Grüße, Uli

  • Einem Amateurfilmer und Neuling hier ein Sachtler -Trümmer für eine Hybrid-Kamera zu empfehlen halte ich für so etwas von überzogen.

    Es gibt von Manfrotto ein leichtes und stabiles Tripod aus leichtem Aluminium mit sehr gutem Fluid-Kopf in Schale für knapp 400,00 €, das mehr als ausreichend ist, wenn es schon unbedingt ein Tripod sein soll.

    Aus deiner Antwort schließe ich, dass du vermutlich keinerlei Erfahrung im Umgang mit Sachtler Stativköpfen hast.

    Gruß


    Hans-Jürgen

  • Ich besitze zwei Videostative:

    1. Manfrotto 545B Videostativ mit 100mm Halbschale und Mittelspinne. 25kg belastbar. Wenn es steht ist es recht gut, beim Auf- und Abbau aber ein Klappergestell.
    2. Manfrotto 536 MPRO Carbon Videostativ mit 100mm Halbschale. 25kg belastbar. Ein sehr gutes Videostativ.


    Beide mit Manfrotto MA319 Reduzier-Adapterring 100/75mm. Durch die Halbschale passen alle Köpfe mit 75 öder 100mm Halbkugel bzw. Adapter.

    vg Ian

  • Heute verwendet man eher einen Gimbal.

    Welchen würdest Du mir für meine Canon GH40 empfehlen ??

    Ich drehe Dokus in Wald und Flur ...

    kurt

    WIN-10/64 PRO, Mercalli, NeatVideo, NB ChromaKeyPro, Audacity, Adobe PS, Movavi VideoConverter

  • Aus deiner Antwort schließe ich, dass du vermutlich keinerlei Erfahrung im Umgang mit Sachtler Stativköpfen hast.

    Ich weiß schon, dass Sachtler das Non plus Ultra der Stative und Videoköpfe ist, aber ich empfehle einem Amateur auch keine Red als Kamera..

    :computer::wallbash::thumbsup::stolz:

  • Wer filmt heutzutage einen Hochzeitstag mit Stativ? Da ist Action angesagt und der Kameramann muss überall und immer in Bewegung sein. Wichtig ist ein guter Kamerastabilisator. Den Rest erledigt die Software, falls notwendig! Schaut euch in der nächsten Zeit das neue iPhone 12 Pro Max an , was heute vorgestellt wurde ! Das ist die Zukunft! Wir werden langsam unsere großen Kameras und Stative immer weniger nützen können. Hätte das vor einem Jahr auch noch nicht gedacht.
    LG Tadeusz