Neue Festplatte: Schreibgeschwindigkeit sehr unterschiedlich - aber eindeutig zu langsam

  • Für die Datensicherung habe ich mir eine neue Seagate Barracuda 3 TB zugelegt, da ich mit diesem Festplattentyp grundsätzlich zufrieden bin.

    Zur Aufnahme der Sicherungs-HDD verwende ich Wechselrahmen, um meine eingebauten Datenplatten zu sichern.
    Als Software verwende ich dafür Free-file-Sync (Version 10.19 ist aktuell)


    Die neue Seagate Barracuda wird mit sehr unterschiedlichen Datenraten beschrieben - von ca. 6 - 180 Mb/sec. - ich kann aber kein "System" ausmachen, ob jetzt große oder kleine Files schneller oder langsamer geschrieben werden.
    Siehe Screenshot.
    Schreibgeschwindigkeit, bei 905 GB Transfer.jpg

    Die Daten von E:\ sollen auf G:\ gespiegelt werden.

    Auf E:\ liegen ca. 905 GB Daten, und die Software meint nach 30 Minuten, dass der Prozess noch 7:30 Stunden dauern wird.......
    Ich habe daraufhin die HDD nochmals formatiert, aber ein neuerlicher Versuch zeigte das gleiche Bild.


    Die Test-Software von Seagate "Sea Tools for Windows" findet bei der HDD aber keinen Fehler.

    Ist das "normal" bei den neuen Barracudas (habe im Netz eigentlich großteils löbliches gefunden) oder habe ich eine "Montags-Festplatte" erwischt, die ein Fall für die Rücksendung ist?


    Ich habe ältere Seagate Barracudas (ca. 5 Jahre), die bei so einem Datentransfer mit durchschnittlich ca.100 Mb/sec. beschrieben werden.

    Schöne Grüße, Walter

  • 5400 u/min sind für Videoschnitteinsatz(z.B. das Capturing) zu wenig, 7200 u/min sollten es schon sein.

    Beste Grüsse;
    Es kommt darauf an wie kreativ man mit der Kamera umgeht, nicht wie teuer sie ist...

  • Schon mal einen Test durchgeführt, z.B. ATTO Disk Benchmark? Der sagt Dir mehr über dieses merkwürdige Plattenlaufwerk oder dessen Schnittstelle.


    Gibt's im Internet kostenlos. Die Auswertung könnte dann in etwa so aussehen - nur schneller vermutlich. Ich habe den Test nicht ganz bis zu Ende geführt.

  • 5400 u/min sind für Videoschnitteinsatz(z.B. das Capturing) zu wenig, 7200 u/min sollten es schon sein.

    Für den Schnitt benutzt man heutzutage wohl kein HDD mehr - ich nehme herkömmliche Festplatten nur noch als Datengrab - da muß nix übermäßig schnell sein. SSD's kosten ja nun wirklich nicht mehr die Welt.


    walter.mittwoch

    welche Schnittstelle benutzt Du denn für den Weg von E:\ nach G:\?

  • Oder hier ein schnelles Software-RAID-0 mit SSD-Laufwerken... - das ist dann wieder schneller. Ich komme bei Deinem Laufwerk rechnerisch auf ca. 30 MByte/s. Das sieht nicht sonderlich gut aus - und hat auch mit 5400 U/min nichts zu tun!

  • 5400 u/min sind für Videoschnitteinsatz(z.B. das Capturing) zu wenig, 7200 u/min sollten es schon sein.

    Da gibt es verschiedene Meinungen dazu, zum Beispiel vom Festplattenhersteller WD.
    Wie oben beschrieben verwende ich diese HDD nur als Archiv - also "Datengrab".
    Ich muss von Videoschnitt nicht leben, mache es nur als Hobby und sichere meine Daten so ca. einmal monatlich - das hat mir die letzten 20 - und wird mir auch die nächsten Jährchen die mir noch bleiben - reichen.
    Deshalb möchte ich in Datensicherung nicht noch mehr Geld reinstecken.
    NAS und solche Dinge brauche ich für meinen Zweck nicht wirklich.

    Wie mein Rechner für den Videoschnitt ausgestattet ist, kannst du auch ganz leicht links in meinem Profil lesen.



    Schon mal einen Test durchgeführt, z.B. ATTO Disk Benchmark? Der sagt Dir mehr über dieses merkwürdige Plattenlaufwerk oder dessen Schnittstelle.

    Nein, nur mit der Software von Seagate.
    Werde ich aber gleich mal nachholen.



    welche Schnittstelle benutzt Du denn für den Weg von E:\ nach G:\?

    E:\ ist eine eingebaute Toshiba 3TB SATA, auf der ich allgemeine Daten ablege wie Word- Excel - oder sonstige Dateien und Fotos, aber keine Videodateien oder Footage für Videobearbeitung.
    G:\ ist die neue HDD, und liegt im Wechselrahmen des PC.
    Wie oben beschrieben, erreichen in diesem Wechselrahmen ältere Seagate Barracudas aber eine durchaus zufriedenstellende Geschwindigkeit im Wechselrahmen.

    Schöne Grüße, Walter

  • Schon mal einen Test durchgeführt, z.B. ATTO Disk Benchmark? Der sagt Dir mehr über dieses merkwürdige Plattenlaufwerk oder dessen Schnittstelle.

    So, den Test habe ich durchgeführt - nur mal "Direct I/O".
    Soll ich die anderen - "Bypass Write Cache" und "Verify Data" auch machen?

    Das würde ja wirklich respektierlich aussehen - weiß jetzt wirklich nicht, wo da der Fehler liegt.
    Die hauseigene Software von Seagate hat ja auch gesagt, dass alles in Ordnung ist......
    Atto_Daten2_Benchmark_2020-01-07.jpg


    Wenn man sich das so ansieht, müsste der Fehler bei der Software FreeFileSync liegen - aber mit den anderen Festplatten gleichen Typs funktioniert Freefilesync ja nun schon jahrelang zufriedenstellend.......:gruebel:


    Was sagt ihr dazu? Aber bitte keine Vorschläge mit SSD, NAS, oder Raid - ich habe keine Probleme, wenn die Datensicherung ein wenig dauert, aber wenn 1 Tb ganze 8 Stunden dauert, da muss der Hase woanders im Pfeffer liegen.

    Schöne Grüße, Walter

  • Was sagt ihr dazu? Aber bitte keine Vorschläge mit SSD, NAS, oder Raid - ich habe keine Probleme, wenn die Datensicherung ein wenig dauert, aber wenn 1 Tb ganze 8 Stunden dauert,

    Könnte es sein, dass einfach die geschätzte Zeit nicht passt? Die Schätzungen vom Windows-Explorer beim Kopieren größerer Datenbestände liegen in meiner Erfahrung teilweise auch ganz schön daneben.


    Zeigt Dir FreeFileSync am Ende den gesamten tatsächlichen Zeitbedarf an? Falls ja, würde ich das einfach mal (z.B. über Nacht) laufen lassen und schauen, was am Ende dabei herauskommt.

    Greetings,
    ro_max


    Grüne Kommentare sind als Mod, der Rest als User geschrieben.
    ----------------------- Meine CGI-Tests auf YouTube. ------------------------

  • Wenn ich das so richtig einordne, dann entnehme ich dem Bild, dass FreeFileSync da schon 30 Minuten gelaufen ist und zu diesem Zeitpunkt eine Schätzung von 7 Stunden macht. Da denke ich, dass das schon zutreffen kann. Was anderes wäre, wenn man nach 30 Sekunden Laufzeit eine Abschätzung abliest.


    Einige Programme analysieren auch erstmal die Verzeichnisstruktur nach Namen, Anzahl und Dateigröße. Das heißt zu dem Zeitpunkt wird noch nichts kopiert sondern erstmal nur geschaut. Das kann bei fast 1TB schon mal dauern. Erst, wenn dann 50 GB wirklich auf der Schreibplatte erscheinen, dann kann man näherungsweise von einer seriösen Zeitansage sprechen.


    Ich denke mal, dass mit der Zeit auch einiges an Dateien und Datenvolumen dazugekommen ist. Je nach Organisation der Daten kann das Wiederfinden, Lesen und Schreiben sehr viel länger dauern. Typischerweise, wenn einzelne Verzeichnisse Tausende von Dateien beinhalten. Dann gerät nämlich die Verzeichnisstruktur an seine schnell bearbeitbaren Grenzen, denn die Verzeichnisse müssen dann immer weiter erweitert werden. Das habe ich schon bei Bilderverzeichnissen gemerkt, Ab einer bestimmten ungeordneten Menge an Bildern wird auch das Löschen vieler der Bilder/Sounddateien bei mir so ab 2000-3000 Dateien in Verzeichnissen mit 5000-10000 Dateien im Verzeichnis grottenlahm.

  • OK - ich werde das mal in der Nacht durchlaufen lassen
    Es ist so, dass Freefilesync sowohl den gerade aktuellen Datentransfer anzeigt, und auch die geschätzte Zeit, wann es fertig werden wird (wahrscheinlich aufgrund des gerade aktuellen Datentransfers)


    Auf dem Screenshot sieht man sehr schön:

    • dass bereits eine halbe Stunde transferiert wurde, und - geschätzt - noch 7,5 Stunden anstehen werden.
    • dass aktuell ca. 6,03 MB pro Sekunde transferiert werden - (zu Anfang des Transfers waren es so um die 160 und schwankte extrem hin und her, mal mehr und mal weniger, - aber 6 Mb/Sekunde - ich weiß nicht recht.....
    • dass nach der halben Stunde bereits 162 GB verarbeitet wurden, und dass noch 744 GB verbleiben.
    • dass der Datenträger (G) zu 100 % ausgelastet ist - und das war er nach meiner Beobachtung auch die ganze Zeit so.

      Schreibgeschwindigkeit, bei 905 GB Transfer_2.jpg

    Schöne Grüße, Walter

  • Da stimmt definitiv etwas nicht, obwohl hier ATTO absolut korrekte Werte anzeigt.


    Schon mal ein einzelnes Verzeichnis mit - sagen wir mal einem Gigabyte - mit dem Windows-Explorer kopiert und dabei die Zeit gemessen?


    Ich hatte solchen Mist schon mal mit einem USB3-Stick, doch zeigte das ATTO wenigstens korrekt an... mit einer Datenrate von 1-2MB pro Sekunde.


    Hast Du einen zweiten Rechner? Sehr viele kleine Dateien bremsen die Schreibrate ebenfalls aus, wie weiter oben vermerkt. Aber gleich so? :gruebel:


    Schon mal von einer anderen Platte kopiert, sofern vorhanden? Dass G: derart ausgelastet ist...??? :shake::gruebel::ill:

  • Ich bin jetzt gerade dabei, den Test nochmals zu wiederholen, bin gerade bei 30 Minuten Laufzeit - und diesmal scheint das besser zu laufen.

    • Am Anfang hat er eine geschätzte Zeit von 1:30', da hatte er eine Übertragungsrate von ca. 150 Mb/sec.
    • nun sinkt er langsam aber beständig ab und ist nun bei 2:45' bei einer Übertragungsrate von ca. 40-85 MB/sek
    • Also,wenn es so weitergehen würde, wäre ich eigentlich zufrieden.....


    Ich mache alle paar Minuten - solange bis mich die Müdigkeit übermannt - Screenshots um einen besseren Überblick zu erhalten.

    Schon mal ein einzelnes Verzeichnis mit - sagen wir mal einem Gigabyte - mit dem Windows-Explorer kopiert und dabei die Zeit gemessen?

    Nein, habe ich noch nicht, möchte jetzt nicht dreinfunken - mache ich aber morgen.

    Hast Du einen zweiten Rechner? Sehr viele kleine Dateien bremsen die Schreibrate ebenfalls aus, wie weiter oben vermerkt. Aber gleich so? :gruebel:

    Ja, ich habe einen zweiten Rechner - ist aber bedeutend schächer - aber mit dem habe ich meine Sicherungstechnik über die letzten Jahre zufriedenstellend bewerkstelligt.
    Was soll ich damit probieren?

    Schöne Grüße, Walter

  • Diese Platte mal dort einbauen... also in einen zweiten Rechner. Aber das kannst Du vermutlich bleiben lassen.


    Übrigens: Festplatten werden beim Beschreiben der innen liegenden Sektoren immer langsamer. Das hat physikalische Gründe: Die Spurgeschwindigkeit sinkt nach innen zu. Das kennen SSDs in der Form nicht.

  • Der nochmalige (komplette) Transfer von 905 GB hat insgesamt über 6 Stunden gedauert - ist also nicht wirklich zufriedenstellend.


    Ich habe den Transfer - nur rudimentär - die ersten knapp 2 Stunden beobachtet, und dabei gesehen, dass die Übertragungsrate speziell bei großen Dateien immer wieder bis auf <10 MB/sek eingebrochen ist.
    Ansonsten wie bereits gesagt 50, 60, 100 MB und Spitzenwerte von bis zu 170 MB/sek


    Schreibgeschwindigkeit, bei 905 GB Transfer_13.jpg


    Schon mal ein einzelnes Verzeichnis mit - sagen wir mal einem Gigabyte - mit dem Windows-Explorer kopiert und dabei die Zeit gemessen?

    Test mit dem Explorer und einer Datei von 1,08 GB durchgeführt - so schnell konnte ich gar nicht schauen - etwa 5-6 Sekunden.
    Würdea also perfekt passen.


    Ich werde nun mal eine ältere Version von FreefileSync versuchen, vielleicht liegt da das Problem.

    Schöne Grüße, Walter

  • Zur Messmethodik: Wenn man mehrfach denselben Inhalt kopiert oder Verzeichnisse ausliest, dann kann das auch immer schneller funktionieren, wenn die Inhalte noch gecached sind.


    Je nach Laufwerk kann das auch mehrere Aus- und Einschaltzyklus überdauern, wenn beispielsweise über M2 Flash oder SSD gecached wird. Dann wird nur kurz im Verzeichnis geschaut, ob ein anderes Änderungsdatum vorhanden ist, ansonsten kann der Dateistand aus dem Cache schnellstens übertragen werden. Dann sind natürlich Geschwindigkeitstests nicht mehr repräsentativ.


    Das ist, wie wenn man eine DVD 2 mal kopiert. Beim 2. Mal steht die noch im RAM und braucht nur noch auf das neue Medium geschrieben werden. Dann meldet der Dateiexplorer, dass die DVD in 1 Sekunde kopiert ist, was natürlich völliger Unsinn ist. Das Kopierfenster wird aber schon geschlossen als ob der Vorgang fertig sei. Guckt man aber auf die Festplattenlampe, dann sieht man wie noch gecachte Daten auf die Platte geschrieben werden. Oder, wenn DVD zu klein ist für so einen Test, dann eine BD, sofern man 64 GB im Rechner hat.


    Das hängt aber auch vom PC-Tuning ab, wieviel Speicher man wofür vorsieht.

  • Danke euch allen für die guten Infos und Hilfestellungen.


    Die HDD geht nun zurück.


    Ich habe weitere Tests gemacht, und es wurde offensichtlich, dass bei der HDD nach einer halben Stunde einfach die Schreibrate in den Keller ging.


    • Die ältere Version von FreeFileSync zeigte exakt das gleiche Verhalten wie die neue Version.
    • Ich habe von der gleichen Quelle eine alte Seagate Barracuda mit FreeFileSync gespiegelt - die hat die gesamten 905 GB zwar nur mit 65 bis 75 MB/sek beschrieben, aber ohne einmal in die Knie zu gehen und es schließlich in der halben Zeit geschafft.
    • Um zu checken, ob ev. Freefilesync an sich mit der neuen Seagate Barracuda nicht zurechtkommt, habe ich die 905 GB mit dem Explorer kopiert - und da war exakt das gleiche Verhalten wie mit FreeFileSync: Nach ca. einer halben Stunde ging die Schreibrate in den Keller.
    • Nun stellt sich die Frage, ob ich nur eine "Montags-HDD" erwischt habe, oder ob bei der Seagate Barracuda ein Serienfehler vorliegt.
      Das wird hoffentlich offenbar, wenn ich die Neue bekomme - die ich bei einem anderen Lieferanten und statt in Deutschland in Österreich bestellt habe, um nicht eine von der gleichen Charge zu bekommen.

    Nachtrag: Um möglichst gleiche Verhältnisse zu haben, habe ich zwischen den Tests immer das Volume gelöscht und die HDD formatiert.

    Schöne Grüße, Walter

  • Wenn das immer zum gleichen Zeitpunkt auftritt und möglicherweise auch bei anderen Platten des Typs, dann könnte es auch ein Wärmeproblem geben. Es gibt Plattentypen die werden kaum warm und andere kochen und dann geht die Geschwindigkeit in den Keller. Hoffen wir mal, dass es kein Serienproblem ist.

  • Wenn das immer zum gleichen Zeitpunkt auftritt und möglicherweise auch bei anderen Platten des Typs, dann könnte es auch ein Wärmeproblem geben. Es gibt Plattentypen die werden kaum warm und andere kochen und dann geht die Geschwindigkeit in den Keller. Hoffen wir mal, dass es kein Serienproblem ist.

    Danke für den Tipp!

    Das werde ich beim nächsten Test gleich checken - durch den Wechselrahmen kann ich ja die Platte gleich nach dem Datentransfer herausnehmen und messen.
    Der Hersteller gibt max. 60°C an.

    Ich habe die Festplatte zwar nicht gleich nach dem Transfer herausgenommen, aber mehr als handwarm war sie sicher nicht, das wäre mir aufgefallen.
    Mein neues Gehäuse kühlt ja wirklich sehr gut - ich habe auch einen Aufpreis bezahlt, dass die Verkabelung soweit wie möglich versteckt ausgeführt wird. Sieht wirklich sehr aufgeräumt aus.
    Na, wir werden ja sehen, ich werde jedenfalls berichten.

    Schöne Grüße, Walter

  • E:\ ist eine eingebaute Toshiba 3TB SATA, auf der ich allgemeine Daten ablege wie Word- Excel - oder sonstige Dateien und Fotos, aber keine Videodateien oder Footage für Videobearbeitung.


    Du hast also in erster Linie eine riesige Menge kleiner Dateien.

    Das zu kopieren dauert nun mal immens länger als das Kopieren weniger großer Dateien.

    Es kann also durchaus sein, dass das Verhalten ganz normal ist.

    Nur für den Fall, dass die neue Festplatte, die Du bekommst, das gleiche Verhalten aufweist.


    Eine Möglichkeit der Abhilfe bei sowas ist es, sein Backup-Verhalten passender zu organisieren.


    Du wirst vermutlich nicht jeden Monat die gesamten 960 GByte Festplatteninhalt an Word/Excel und sonstigen Dokumenten verändert haben.


    Wenn Du Dir den Datenbestand in "häufig Verändertes" wie Briefe, Tabellen usw. usw. und in "einmal verändertes" wie Fotos usw. aufteilst, dann brauchst Du nicht jedesmal die Menge an z.B. Fotos mitkopieren, die sich nicht geändert haben.


    Viele Grüße

    Peter

  • Du wirst vermutlich nicht jeden Monat die gesamten 960 GByte Festplatteninhalt an Word/Excel und sonstigen Dokumenten verändert haben.


    Wenn Du Dir den Datenbestand in "häufig Verändertes" wie Briefe, Tabellen usw. usw. und in "einmal verändertes" wie Fotos usw. aufteilst, dann brauchst Du nicht jedesmal die Menge an z.B. Fotos mitkopieren, die sich nicht geändert haben.

    Du hast völlig recht - dass ich den ganzen Datenbestand kopiert habe, war nur deshalb, weil ich eine neue Festplatte gekauft habe.

    Für die Folge-Backup's führe ich mit FreeFileSync einen Vergleich der beiden Festplatten durch (Parameter kann man einstellen - Name, Datum und Größe), und danach Synchronisiere ich die Daten auf die Backup-HDD.
    Das dauert gleich lang, als würde man mit dem Explorer kopieren - aber man erspart sich halt die Sucherei, bzw. das von dir vorgeschlagene "peinliche Ordnung halten".


    Ist ein praktikables Tool, mit dem ich schon ein paar Jahre arbeite - man muss halt selber Hand anlegen, ein bissl mit den Festplatten Diskjockey spielen (soviel sind es ja bei mir nicht) - und man weiß, was man tut.


    Mein Sicherungskonzept sieht so aus:

    • Systemplatte (SSD 500 GB) wird mit Acronis Image gesichert.
    • SSD 1TB (Videodaten der aktuellen Projekte) und HDD 3TB (übrige Daten) werden mit FreeFileSync auf gleich große HDD gesichert.
    • HDD's 3 TB (Footage und fertige Projekte werden auf gleich große HDD mit FreeFileSync doppelt gesichert.

    Ist ein Projekt fertig, wird die gesamte Ordnerstruktur, inkl. der Daten, die für die Erstellung des Projektes erforderlich waren, auf eine HDD archiviert. (so kann ich jederzeit durch einfaches zurück-kopieren eine Nachbearbeitung machen.)

    NAS, Raid und sonstige Lösungen wären natürlich bequemer, aktueller und sicherer - aber auch ein "bisschen" teurer - und verbrauchen doch so einiges an Strom.......

    Hier ein Screenshot des "FreeFileSync" mit dem ich wirklich sehr zufrieden bin.

    pasted-from-clipboard.png

    Schöne Grüße, Walter