DJI (Mavic) Mini 2:

  • Nicht ganz, die Air 2 beherrscht UHD in 50 und 60p

    Da ich alles mit 30p filme und ich keine Zeitlupe benötige, ist das für mich nicht relevant.

    Der Vorteil bei 24 / 25/ 30p ist, das deutlich bessere lowlight mit weniger Rauschanteil bei den kleineren Sensoren.


    Damit müssen sich alle Besitzer einer Kamera-Drohne zukünftig registrieren

    Wo soll dabei das Problem sein ??

    Das Problem wäre, wenn man 400 EURO für die Registrierung zahlen müsste.


    Ich denke, das eingebaute 'Geo-Fancing' der Mini kann man durch Genehmigungen nicht ausschalten.

    Entweder man will einigermaßen gesetzlich konform mit einer Drohne unterwegs sein oder man lässt es mit einer Drohne einfach bleiben.



    Grüße

  • Hier mal ein Reichweitentest der Mini 2, auch wenn am Ende noch nicht klar ist, wie weit sie rein technisch bzw. vom Empfang her kommen würde.


    Edit:

    In einem anderen Review wurden aber auch etwas über 4km erreicht.

    Grüße
    ben-71

  • Hier mal ein Reichweitentest der Mini 2, auch wenn am Ende noch nicht klar ist, wie weit sie rein technisch bzw. vom Empfang her kommen würde.


    Edit:

    In einem anderen Review wurden aber auch etwas über 4km erreicht.

    Eigentlich sollte ich mich hier nicht mehr beteiligen.


    Aber im berechtigten Interesse aller, die Drohnen nicht als Spielzeug verwenden, sondern ernsthafte Ziele mit filmtechnischen Absichten verfolgen:


    DIE VERWENDUNG VON DROHNEN IST ZU RECHT SCHON REGLEMENIERT WORDEN;

    SO Z.B. DAS FLIEGEN AUF SICHT ALS VERPFLICHTUNG FÜR DROHNEN WIE DIE MINI.

    SELBST EIN PILOT MIT ALLERBESTEM AUGENLICHT WIRD DIE HIER ZUR SPRACHE GEBRACHTEN DISTANZEN MIT SEINER SEHFÄHIGKEIT NICHT ABDECKEN KÖNNEN. ALSO NICHT ERLAUBT!!!


    Fazit:

    Solange solche Diskussionen in Foren nur diskutiert werden, kann man es als interne Schwafelei bewerten.

    Aber leider bekommen solche Inhalte auch eine Außenwirkung und die Folgen sind, dass der Gesetzgeber das Fliegen

    von Drohnen immer mehr reglementieren wird.

    Leider ist YouTube als Plattform zur Verbreitung für solche technischen Vergleiche zugleich auch zum Multiplikator für naive Käufer und Anwender geworden: "Äh Alder, geiles Teil." (Haben wollen/ nice to have)

    Trotzdem: Toll anzusehen, wenn ein Minibesitzer sein Teil über die schier grenzenlose Weite hinterm Haus über dem Acker verfolgt und die Entfernung misst.


    Zuletzt aus meiner realen Erfahrung:

    Ab 4 Beaufort über Küstenwasser am Mittelmeer, also ohne Gefährdung von Mensch und Tier, ist eine Mavic Mini unbrauchbar.

    Folglich meine Bewertung "Spielzeug", das jedoch im heimischen Park ohne Menschen und "Naturgewalten" schön anzusehende Perspektiven/Aufnahmen ermöglicht. Wem es Spaß macht, möge nun Bildfehler o. Ä. suchen und diskutieren.


    Wozu ich mir eine Mini gekauft habe:


    Ich habe die Mini durch den Segelstore fliegen lassen mit Perspektive auf das vom Wind aufgewühlte Wasser.

    Also hier kein Spielzeug, weil meine Mavic Pro dafür einfach zu groß war.

    Kreativer Umgang mit Filmzeugs impliziert auch genuines Spielzeug.


    Grüße

    Hansi

  • Also hier kein Spielzeug, weil meine Mavic Pro dafür einfach zu groß war.

    Kreativer Umgang mit Filmzeugs impliziert auch genuines Spielzeug.

    genau so sehe ich das auch Hansi! Kreativ mit dem "Kleinen" umgehen und ihn gezielt einsetzen!

    einen schönen Sonntag und Grüße aus dem sonnigen Süden

    Paul

  • Habe die Phantom 4 V 2, die ja immer noch im Amateurbereich die besten Bilder liefert.

    Gleichwohl werde ich mir wahrscheinlich die Mini 2 als Ergänzung zulegen, vornehmlich für den Einsatz auf Fernreisen, wo mir die Phantom zu viel Gepäckraum einnimmt und auch für etwaige indoor Einsätze.

    Soweit ich das Bildmaterial auf youtube beurteilen kann, ist die Auflösung recht ordentlich und stellt keinen Qualitätsbruch in einem Projekt dar.

    Die Mini punktet damit, das man wegen ihrer Kompaktheit mal soeben dort perspektivische Abwechslung in einem Projekt herstellen kann, wo der Einsatz der großen Brüder zu umständlich erscheint oder gar nicht möglich ist.


    Richtig ist, dass Drohnenaufnahmen wegen ihres inflationären Aufkommens zuweilen langweilen, soweit sie keine spektakulären abseits gelegenen Landschaften kaum erreichbar für die meisten beinhalten.

    Was ist aber in unserer medialen Bilderflut noch nicht abgedroschen, was wir als Amateure überhaupt umsetzen können ? Die wirkliche Spannung liefern packende Stories, die sich aber nur im professionellen Spielfilmbereich oder im professionellen Tierfilmbereich filmisch realisieren lassen.

    Drohnenaufnahmen ermöglichen eine zusätzliche Perspektive bei einem Projekt, die nicht nur Abwechslung schaffen sondern auch als ein weiteres Element der Bildsprache eingesetzt werden können. Und dafür eignet sich im konkreten Einssatz die kleine Drohnenmücke oft besser als die großen Brummer .

    :computer::wallbash::thumbsup::stolz:

  • Mach Euch selbst eine Meinung.

    Was hat DJI verschlimmbessert ?

    Beispielaufnahmen: MM2

    Vielen Dank für den Link. Die Videos scheinen mir aber nicht direkt aus der Mini2, sondern wurden wohl aus einem NLE gerendert. Groß dürfte der Unterschied zum Original aber wohl nicht sein

    LG
    Peter

  • Hier ein aktueller Beitrag eines Influencers, unterhaltsam und möglichweise interessant für alle, die schon eine Mini haben, vergleichen wollen oder für potentielle Käufer, aus meiner Sicht als User der Mini 1, informativ:


    https://www.youtube.com/watch?v=R8hw8Creuxw


    Grüße


    Hansi

  • Kurze Frage zur Höhenmessung der Drohne, wie ist das geregelt?

    Misst sie am Startpunkt oder aktualisiert sie die Werte beim Flug?

    Der Hintergrund ist folgender, ich möchte in einem größeren Steinbruch eine Wand hochfliegen und dann oben über einem sehr alten Buchenwald kreisen.

    Ich bin mir nicht sicher, ob ich mit den erlaubten 100 Metern hinkomme, wenn ich von unten starte. Oben wäre der Abstand zum Boden natürlich nicht mehr zu hoch.

    Da ich die Drohne dann oben über den Bäumen nicht mehr (oder nur noch schlecht) sehen kann, wäre mir eine gewisse Höhenreserve ganz lieb.

  • M.E. 100 m über Boden, nicht über NN

  • Naja, dass sich die Höhe nicht auf NN bezieht ist mir schon klar, aber wenn ich die Mini kurz vor der Wand aufsteigen lasse, dann gibt es ganz schnell einen gewaltigen Höhenunterschied, sobald ich Richtung Wald fliege.

    Bleibt dann die beim Start festgestellte Höhe maßgebend oder hat die Mini die Höhenangaben über die Koordinaten gespeichert?


    Hier mal ein Bild der Wand, es geht da noch weiter runter und die Mini soll daran aufsteigen und dann oben über dem Wald kreisen.


    5.jpg

  • Ich schätze, dass die Höhenangaben immer vom Startpunkt aus berechnet werden. So müsste man im umgekehrten Fall auch eine negative Höhe erreichen können.

    In Österreich darf man die Mini seit Neujahr nicht mehr ohne Versicherung fliegen. Seither steht sie auf meinem Schreibtisch. Werde sie vermutlich verkaufen.

    vg Ian

  • Wieviel musst Du der Versicherung zahlen?

    Beste Grüsse;
    Es kommt darauf an wie kreativ man mit der Kamera umgeht, nicht wie teuer sie ist...

  • Günstige Drohnenversicherungen liegen so bei um die 60-80€, bei einigen Haftpflichtversicherungen sind bestimmte Drohnen auch bereits inbegriffen.


    Ich habe für meine Mavic Mini von Anfang an eine Versicherung abgeschlossen, einfach weil man mit so einem Teil auch wenn es eigentlich eher ein "Spielzeug" ist eben auch erheblichen Schaden produzieren kann. Auch 249 Gramm die einem aus 50m quasi auf den Kopf fallen sind nicht ohne....


    Auch wenn ich nicht vorhabe die Mini aus dem Himmel fallen zu lassen, aber passieren kann da immer mal was.

    Als Moderator verfasste Beiträge durch grüne Schrift erkennbar

  • Der Hintergrund ist folgender, ich möchte in einem größeren Steinbruch eine Wand hochfliegen und dann oben über einem sehr alten Buchenwald kreisen.

    Es gilt immer die Höhe über augenblicklichen Grund.


    Das heißt, wenn ich am Grund des Steinbruchs starte, die Felswand 30 Meter hoch ist und überfliege dann weiter den Berg mit dem Wald, könnte und dürfte ich (vom Startpunkt aus betrachtet) eigentlich 150 Meter hoch fliegen, sofern das Terrain einwandfrei einsehbar ist.

    Da man aber in der Regel die Flughöhe auf 120 Meter im Programm selber beschränkt bzw. beschränken sollte , ist das dann nicht möglich.

    Wenn ich im Gebirge auf einer 2500 Meter hohen Felswand die Drohne steigen lasse, darf ich mich logischerweise nicht beliebig weit von der steil abfallenden Felswand entfernen. Hier gilt dann das Kugelprinzip. Sollte ich in diesem Fall auf 120 Meter über den Grat steigen, darf ich mich mit der Drohne maximal 120 Meter von dem Grat entfernen. Würde hier auch die Höhe über augenblicklichen Grund gelten, dürfte man den Grat überhaupt nicht verlassen. Das gilt natürlich auch für kleine Höhenzüge.


    Grüße

  • In Österreich darf man die Mini seit Neujahr nicht mehr ohne Versicherung fliegen. Seither steht sie auf meinem Schreibtisch. Werde sie vermutlich verkaufen.

    Das finde ich eigentlich sehr schade.

    Da auch nun die Möglichkeit besteht die Mini auf 120 Meter zu bringen und das ohne Drohnenführerschein. Nicht mehr stark höhenlimitiert wie vorher.

    Ich zahle für die Versicherung nicht einmal 20 EURO im Jahr.

    Außerdem haben sich gerade in Österreich, mit der neuen EU Gesetzeslage, die Bedingungen für die Drohnen Piloten deutlich verbessert. Vorher musste man neben Anträgen mindestens 300 EURO jährlich für den Drohnenaufstieg an Austro Control bezahlen, auch dann, wenn man im Urlaub die Drohne nur einige Male steigen lassen wollte. All dies entfällt nun.


    Grüße

  • Günstige Drohnenversicherungen liegen so bei um die 60-80€, bei einigen Haftpflichtversicherungen sind bestimmte Drohnen auch bereits inbegriffen.

    ich bezahle für meine Versicherung inkl. 5.000.000 Deckung 39Euro bei Helden.de

    Gruß Paul

  • Es geht nicht um den Betrag sondern um das Prinzip. Während E-Roller und Fahrräder unversichert fahren wo sie wollen soll ich für 249g eine Versicherung abschließen. Die Gesetzgebung entartet in Österreich immer mehr. Die DSGVO ist doch genau so eine Frechheit. Dafür schicken wir in den 10. Wiener Gemeindebezirk wo der Mob randaliert ein paar zusätzliche Sozialhelfer.

    vg Ian

  • Wenn Du E-Roller und Fahrrad (oder vlt. Ski) ohne Privathaftpflicht fährst, kann es für Dich auch sehr, sehr teuer werden wenn Du einen Unfall verursachst. Genauso verhält es sich mit dem Drohnenfliegen, egal ob 249 oder 251 Gramm. Wer das nicht einsieht, sollte wirklich besser keine Drohne fliegen.