Beiträge von 3POINT

    Oh, habe dich gestern Abend vergessen, aber du hast es anscheinend schon selber rausgefunden.

    Um dein 4k Projekt auf HD zu rendern, einfach in den Projekteinstellungen von Vegas die Auflösung von 3840*2160 auf 1920*1080 ändern und wieder die "use project settings" Rendervorlage nutzen. Berichte mal.

    Wahrscheinlich nichts, da Voukoder mit konstanter Qualität rendert ist die Dateigröße sehr abhängig davon wie komplex dein Film ist, sprich wie viel Bewegung und Details dein Film hat. Die Qualitätstufe ist in Voukoder einstellbar und nennt sich "Constant Rate Factor" oder CRF. Ich werde dir heute Abend zeigen wie du die ändern kannst.

    Auch Voukoder kann die GPU deiner Graphik Karte nutzen und soll damit bedeutend schneller rendern, leider kann ich dazu nichts sagen weil meine alte Graphik Karte nicht unterstützt wird.

    Das ist ja das bequeme an Voukoder, es rendert jedes Projekt mit den Einstellungen des Projektes, dabei wird Aufloesung, Bildrate und Fieldorder beachtet. Also keine suche mehr nach ein bestimmte Rendervorlage.

    Die jetzt sichtbare "Use Project settings" Vorlage, render nach AVC.

    Heute abend kann ich dir anhand von Screenshots zeigen wie nach HEVC, oder wie man bei Bedarf eigene Vorlagen erstellen kann.


    Rendere jetzt erst einfach mal mit der "Use Project settings" Vorlage und beurteile das Resultat.

    Hast du Voukoder fuer Vegas schon mal probiert? Gibt nach Wunsch in AVC oder HEVC aus. Ich nutze Voukoder nur noch. Da ich meine Vegas 4k Projekte nach 1080p50 runterskaliere und dabei schlechte Erfahrungen mit den Magix Vorlagen gemacht habe, uA oefter Vegasabsturz und (sehr) schlechte Bildqualitaet in Schattenbereiche, alles Sachen die beim Rendern mit Voukoder nicht passieren. Dabei sind die Dateien meistens auch noch kleiner als wenn mit Magix gerendert. Die Bildqualitaet dieser 1080p50 Dateien ist sehr gut auf meinem 65" UHD Fernseher, ich sehe ab 1,5 m keinen Unterschied zu den 2160p50 Original Dateien (DJI Osmo Pocket).

    Rendere doch mal ohne Hardwareunterstützung - wäre interessant, was da passiert.

    Das hat Stefan doch schon gemacht, da gab es keine Ruckler.

    Danach habe ich mit dem Template o h n e (NVIDA NVENC) gerendert.

    Das dauert etwas länger - aber oh Wunder es ruckelt nicht mehr ….

    Ich traue den Magix AVC encoder nicht, ich habe da schon extreme Qualtaetsunterschiede gesehen.

    wenn bspw. eine Nachrichtenreadaktion schnell alle Aufnahmen sucht wo ein Politiker oder ein "VIP" in bestimmten Szenen bzw. zu bestimmten Anlässen zu sehen ist dann geht das ohne ein sauber aufgebautes Archiv mit sinnvoller Verschlagwortung und entsprechender Suchfunktion nur sehr schwierig und langsam - wenn die Zeit drängt kann das ein KO-Kriterium werden.

    Das ist was ich meinte das dies von Nutzen ist bei Agenturen usw. Aber für uns Hobbyfilmer, trifft das wohl kaum zu.

    Ich selber habe auf jedenfall kein Bedürfniss meine Videoaufnahmen in Kategorien einzuordnen oder zu "taggen". So ein Archiv an zu legen ist mehr Arbeit als ihr Nutzen Mir reicht eine fast automatische chronologische und auf Ereignisse basierte Archivierung vollkommen.

    Soll natürlich aber jeder für sich selbst entscheiden.

    kpot11 Ein Musikarchiv ist ja wohl was anderes als ein Videoarchiv. Man sucht normalerweise in ein Musikarchiv die passende und stimmige Musik zu seiner Aufnahmen und nicht die passende Bilder in seinem Videoarchiv zu einem bestimmten Musikstück.

    Ich mache es dann wohl doch ein bisschen anders. Automatisch mportieren mache ich mit Windows "Photos". Darin gebe ich ein jährlicher Zielordner im Medienordner genannt M E D I A an, jetzt also 2020. Photos macht automatisch für jeden Tag einen Unterordner zb 2020-04-11 und speichert darin die Aufnahmen von diesen Tag. Meistens gebe ich dann selber noch einen Erkennungsnamen dazu. Falls es sich um zusammen gehörende Aufnahmen von mehren Tagen handelt, zb Urlaub verschieben ich diese Tage Unterordner in einem separaten Urlaubs Ordner. Danach benenne ich die Aufnahmen automatisch um mit "Joe" zb 2020-04-11 001, 2020-04-11 002 usw. Das sieht dann so aus:

    Untitled.png

    Eine hohe Bitrate garantiert eigentlich normal eine hohe Bildqualität. Da man aber meistens die Bitrate so niedrig wie möglich halten möchte ohne dabei sichtbare Qualität einbußen zu müssen kann eine Codec den Bildinhalt genauer analysieren um so rauszufinden wie am besten zu komprimieren ist. Diese genauere Analyse wirkt sich natürlich aus auf die Geschwindigkeit des Renderprozesses. Deshalb diese verschiedene Presets, wo man selber die Abwegung treffen muss ob stundenlanges Rendern das Quantchen mehr an Qualität, den Aufwand rechtfertigt.

    Ich habe einen 65" und sitze etwa 4m davon entfernt. Noch grösser möchte ich nicht gehen. Erst unterhalb 2m sehe ich mit 4k Testbilder eine Verbesserung. Zwischen meine runterskalierte 4k nach 2k sehe ich auch da keinen grossen Unterschied zwischen den original 4k.

    Alle 4k Filme geb ich in 2k aus. Aber ich werde meine Frau schon noch von einem neuen Fernseher überzeugen.

    Mache ich auch so, obwohl ich seit fast zwei Jahren ein 4k/UHDTV habe. Die Enttäuschung war groß das ich kaum eine Verbesserung sah wenn ich mein 4k dann auch nach 4k ausgab.