Beiträge von uli22

    Nur noch wenn du für rec709 Studiogerecht graden willst. Für HDR gradest ganz anders - da gradest etwa für 1000 nit. Ist dann eine interessante Frage ob dabei die 960 überschritten werden.

    Die Frage ist in rec 2100 beantwortet. Es bleibt bei 960. Die Werte von rec 2020 wurden übernommen.

    Der Eizo-Monitortest sollte auf allen Monitoren laufen.
    Ich habe einen Eizo, aber nur deshalb weil Eizo auch in den einfachen Office-Monitoren eine 10 Bit-LUT verbaut.
    Banding ist nur zu erahnen.
    Die besseren Monitore haben dann glaube ich sogar eine 14 oder 16Bit-LUT.

    der Eizo-Monitotest beinhaltet Farbverläufe für 6 Farben und in SW von 1 bis 256, womit das Banding des Monitors überprüft werden kann.
    Sieht mann dort Stufen, entsteht das Banding in der LUT des Monitors.
    Wenn größere Kalibrierungskorrekturen erforderlich sind, kann Banding auch in der LUT der Graka entstehen.

    Diese Verbindlichkeit des Wiedergabemediums fehlt im Film. Ich zeige ihn auf sehr unterschiedlichen Fernsehern/Monitoren wie auch mit Beamer(n) auf unterschiedlichen Leinwänden.


    falsch!
    Die Verbindlichkeit ist in den Fernseh-Standards gegeben.
    Rec 709 ist sRGB für HD, für UHD ist es rec 2020.
    Wer sich nicht daran hält, ist es eine persönliche Entscheidung.
    Hat das Wiedergabemedium einen anderen Farbraum, sollte ein CMM oder eine Kalibrierung mit Farbraumemulation verwendet werden.

    interessante Lösung.
    Der Monitor ist nicht nur kalibriert, auch profiliert.
    Aus dem Monitorprofil, das die Farbeigenschaften des Monitors in einer Matrix enthält, wird eine LUT erstellt.
    Das vermindert den Rechenaufwand in der Anwendungssoftware erheblich.


    mein Kalibrierungsprogramm kann auch ein LUT-Profil erstellen. Ich habe es nur nicht zum Laufen gebracht, Nun weiß ich wenigsten wo es genutzt werden kann.

    Prad verwendet bei den Monitortests die Software iColorDisplay mit dem Colorimeter und dem Spektralfotometer von X-Rite.
    Die absolute Farbabweichung des Monitors wird mit einer von Prad entwickelten Software gemessen.
    Wird wohl kaum jemand Colorimeter zum Vergleich kaufen, ich habe mich auch Prad angeschlossen.

    mit einem hardwarekalibrierbaren Monitor kann durch Farbraumemulation der Farbraum nach rec 709 erreicht werden.
    Bei den preisgünstigen Varianten kann nur Weißwert, Gamma, Grauachse kalibriert werden. Farbverbindliches Arbeiten ist erst durch Software mit CMM möglich, also nicht mit Videoschnittsoftware. Hier ist der Monitor so zu nehmen, wie er ist. Beim Kauf sollte man auf die sRGB-Eigenschaften achten. Bei Prad nachlesen..
    Zu spyder liegt keine Erfahrung vor, mein erster Spyder 3? landete vor Jahren in der Tonne.

    Warte lieber noch auf die nächste Generation, denn die bisherigen HDMI 2.0-Ports sind noch nicht 10bit-fähig, und die Panels auch nicht.
    UHD soll aber 10bit beinhalten, und das soll beispielsweise auch die UHD-Blu-ray liefern.


    Und REC2020 soll eigentlich auch Standard werden, aber ob sich das mal durchsetzen wird.


    wird Standard bei der Blue Ray, wahrscheinlich noch diese Jahr. Dann wird es auch die TVs geben, um 4k-Inhalte wiederzugeben.


    http://www.heise.de/newsticker…171.html?view=zoom;zoom=1


    Die Triluminos-Displays von Sony können schon jetzt auf aRGB umgeschaltet werden.

    Im verlinkten Artikel geht es um den darstellbaren Farbraum und der hat keinen Zusammenhang zu 10 Bit und 4:2:2.


    Vergleichbar mit sRGB und aRGB. Der erweitere Farbraum soll über aRGB hinausgehen.


    Mit 4k auf BD soll ein erweiterter Farbraum definiert werden. Dann will ihn auch jeder haben. :)

    Die Gesichtserkennung ist eigentlich sinnvoll, aber wie jeder Automatik auch mal mit Irrtümern behaftet.
    Brillenträger mag sie überhaupt nicht.